Alles rund um den Podcast

Was versteht man eigentlich unter Podcasts? In den USA sind Podcasts viel mehr in den Alltag der Menschen integriert. Aber auch bei uns in Deutschland erfahren Podcasts nach einigen Jahren aktuell wieder einen neuen Boost – ein Revival praktisch. In diesem Artikel möchten wir den Podcast ausführlicher beschreiben, denn sehr häufig erfahren wir es im Alltag oder Freundeskreis, dass der Begriff Podcast falsch oder sogar gar nichts damit angefangen werden kann.

Was ist ein Podcast?

Oftmals wird ein Podcast mit einer Radiosendung oder -aufnahme verwechselt. Dabei ist ein Podcast im Gegensatz zu den klassischen Medien oder eben dem Radio, ist ein Podcast nicht an einem Zeitfenster gebunden. Ein Podcast kann frei konsumiert werden. Daher spricht man in diesem Zusammenhang auch gerne von Audio „on demand“. Podcast-Episoden können heruntergeladen und dann angehört werden, wenn es passt. Somit ist der Nutzer komplett unabhängig von Sendezeiten und die Befürchtung, eine Podcast-Sendung verpassen zu können, hinfällig.

Per Definition ist ein Podcast eine Audio- und Video-Datei, die aus mehreren Episoden besteht. Gerne wird ein Podcast in diesem Zusammenhang auch mit einem Blog verglichen, nur auf Audiobasis. Bei einem Blog wird auch nicht nur ein Artikel verfasst, sondern mehrere, eben eine Serie.

Podcasts-Abonnieren & was kostet ein Podcast?

Ein großer Vorteil von Podcasts ist, dass man dies abonnieren kann. Das besondere ist, dass der Konsum, also auch das Abonnement nichts kostet, da sich Podcasts über verschiedene andere Wege finanzieren. Beispielsweise suchen die Anbieter selbst nach Werbepartner oder durch Rundfunkgebühren, da auch immer mehr öffentlich-rechtliche Sender Podcasts in den Podcast-Kanal platzieren. Ein Podcast-Vermarkter wie podvetise24.de hilft Podcast-Produzenten dabei, die eigenen Podcast-Sendungen zu monetarisieren.

Wo finde ich Podcast und wie kann ich sie abonnieren?

podcasts-itunesAm einfachsten kann man einen Podcast mit einem Smartphone oder Tablet anhören. Das sind auch die beliebtesten Devices zum Anhören von Podcasts. Für das Smartphone oder Tablet benötigt man eine Podcast-App. Bei Apple-Geräten, also beispielsweise iPhone oder iPad ist diese bereits vorinstalliert und nennt sich „Podcasts“ (siehe Screen). Mit Hilfe der Podcast App können Podcasts, die dann bei Apple im iTunes-Katalog vorhanden sind, kostenlos heruntergeladen, abonniert und konsumiert werden. Je nach eigener Einstellung kann der Podcast dann automatisch heruntergeladen oder auch gestreamt werden, ohne das man den Podcast-Anbieter erneut aufsuchen muss.

iTunes ist der Pioneer wenn man so will und bietet das größte Podcast-Verzeichnis im Netz. Wer ansonsten Podcasts konsumieren möchte, benötigt einen Podcatcher oder eben eine App. Auch gibt es mittlerweile einige Player, mit denen man die Podcast auch auf der eigenen Internetseite einbetten kann. Auch gibt es einige Podcast-Portale wie podcast.de, bei denen ihr Podcasts entsprechend suchen und abonnieren könnt.

Podcasts sind aber nicht nur Apple-Nutzern vorbehalten. Auch mit Andorid-Smartphones kann man Podcasts konsumieren, beispielsweise über Apps wie von Stitcher.com oder Soundcloud. Es gibt aber sowohl für Apple als auch Android Devices weitere kostenlose oder kostenpflichtige Podcast-Apps.

In dem Zusammenhang sei der Hinweis erlaubt, dass einige Podcast-Episoden recht groß sind und ihr diese am besten nur im WLAN-Netz herunterladet, sofern ihr Podcasts mit eurem mobilen Gerät hört. Das kann aber wie angedeutet, entsprechend eingestellt werden. Alternativ können Podcasts auch über den Browser angehört werden.

Der RSS Feed als Basis für alle Apps und Programme

Der RSS Feed ist praktisch die „Halsschlagader“ für Podcasts. Dabei ist der RSS Feed nichts anderes als eine Datei, in der alle relevanten Informationen über den Podcast gespeichert sind. Beispielsweise der Name des Podcasts, der Titel der jeweiligen Podcast-Folgen, die Shownotes (Beschreibung der Podcast-Sendungen) sowie die Audio – oder Videodateien. Dabei ist der RSS Feed standardisiert und kann so von den unterschiedlichsten Programmen, wie beispielsweise Podcatchern gelesen und ausgewertet werden. Bei Podcast-Apps sieht es eigentlich ähnlich aus. Die App nutzt den Feed, wertet sie aus und zeigt die Sendungen, die heruntergeladen wurden. Dadurch das ein RSS Feed standardisiert ist und auch bei Blogs oder anderen Webseiten zum Einsatz kommt, könnte man den Feedback auch mit einem RSS Reader  oder Feed Reader speichern.

Wer produziert Podcasts?

Immer mehr Menschen, Unternehmen und Vereine greifen mittlerweile auf das Medium Podcast zurück. Die Tatsache, dass Podcast-Sendungen sich immer größerer Beliebtheit erfreuen, hat dazu geführt, dass der Podcast einen neuerlichen Hype bei uns in Deutschland erfährt. Die Themen der Podcasts könnten dabei nicht vielseitiger sein. Ob Talksendung, Comedy, Magazin Bussines-Tipps, Hörspiel oder eLearning beispielsweise. Das Einzigartige ist, egal, welches Interesse man verfolgt.

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